Anhörung im Sächsischen Landtag zur Covid-19 Politik

Es ist egal, von welcher Partei man gebeten wird, als Sachverständiger zur Immunitätsanerkennung oder der Notwendigkeit lückenloser Erfassung von  Covid-19-Impf-Nebenwirkungen vor Politikern zu reden. Wichtig ist, dass über die aktuellen Maßnahmen der Corona-Politik in angemessener Weise wissenschaftlich diskutiert werden kann, um den rationalsten und sichersten Weg für den Bürger zu eruieren, Maßnahmen von Covid-Einschränkungen oder  menschenrechtseinschränkende Auflagen angemessen anpassen zu können.  Das war mein Beweggrund, der Anfrage zuzustimmen. Der Landtag hat sowohl Prof. Arne Burkhardt, Dr. Reuter als auch mich als Sachverständige bestätigt (insgesamt waren wir 7 Sachverständige – siehe beigefügten pdf-file). Dennoch wurde erstaunlicherweise durch die Vorsitzende Schaper (Linksfraktion, Krankenschwester) nachgefragt, ob wir drei Externen noch berufstätig seien. Das war aber das kleinste Bonmot politischer Arroganz. Den eigentlichen Fachteil habe ich in meiner ganzen medizinische-wissenschaftlichen Laufbahn in dieser Form noch nicht erlebt, denn es ging nicht um konstruktive Klärung von Fakten, wie divergierend diese auch immer sein mögen. Es ging um was auch immer? Demonstration politischer Macht? Alibifunktion, indem man Sachverständige als “Impfgegner” abstempelt, diese aber dennoch zulässt, um zu zeigen, wie großzügig man sei – demokratisch? Was auch immer die Beweggründe waren, uns zuzulassen,  diese waren jedoch  nicht dazu angelegt,  das per Grundgesetz verankerte Selbstbestimmungsrecht der  Bürger in den Mittelpunkt zu stellen.

Daher einige Fakten: Die Fachwelt, ja selbst die finanziell von der Gates Foundation abhängige WHO sind sich einig, dass es gilt, Schutz = Immunität  mit der Impfung zu erzielen, um das wie auch immer kontrovers diskutierte Gefahrenpotential des Covid-19 Virus zu minimieren. Aber, auch darin ist sich die Fachwelt und die WHO einig, der PCR ist keine Immunitätsmessung!, sondern Immunität wird mittels Immunmarkern erhoben. Dies, obwohl Gates seine Gelder bekanntermaßen nur zweckgebunden der WHO gewährt, ist dieser Fakt nicht Außerkraftsetzung gesetzt worden. Wie heißt es: “Die WHO am Bettelstab: Was gesund ist, bestimmt Bill Gates”  oder “Die WHO hat eine besorgniserregende Abhängigkeit von der Bill ] Melinda Gates Foundation“.

Dennoch: Immunität ist Immunität und der PCR-Test ist eine Polymerase Change Reaction, aber mitnichten ein Immunitätsbeweis. Das bezweifeln jedoch die für die ärztlichen Vertreter wie der Präsident der Sächsischen Ärztekammer oder der Vorsitzende der Sächsischen Impfkommission und ein geladener Impfarzt aus Sachsen (siehe Liste der Sachkundigen).  Zusätzlich erstaunen lässt mich die Aussage von Prof. Josten, der, ich zitiere aus dem Protokoll, sagt “Wenn wir aktuell Corona-Patienten auf der Intensivstation haben, so sind diese unverändert ungeimpft.” Josten hatte ich als einzigen im Web recherchiert. Im November 2021 war die Aussage von Josten noch  eine andere: ….Ein Viertel aller Covid-Patienten auf der Intensivstation sind demnach geimpft, so der MDR  Aktuell am  15.11.2021. Josten erklärt: “Bei den Geimpften sind es in der Regel Patienten mit einer schweren Grunderkrankung.” Die Covid-Infektion komme dann hinzu und verstärke die Symptome. “Da ist es oft schwer, zu entscheiden, ob es jetzt die Covid-Erkrankung ist, die die Schwere der Infektion ausmacht.”  was denn nun? Geimpfte Grunderkrankung und Covid-Erkrankung, trotz Impfungen” Dieses situationselastische Gebaren verwundert doch sehr, selbst wenn Josten als Impfbefürworter gehandelt wird, ist es doch verwunderlich, wenn medizinische Fakten sich derart schnell wandeln, zumal Israel als Impfweltmeister gerade belegt, dass die 4. Dosis dazu betragen soll, schwere Verläufe bei Geimpften zu minimieren. (Protection by 4th dose of BNT162b2 against Omicron in Israel).

Aber es kommt noch Erstaunlicher. Die sächsischen Sachverständigen gehen sogar soweit, die Kompetenz von uns “Externen” zu bezweifeln. Ohne zu begründen oder wie die Überschrift “Arroganz der Macht” belegt, wird einfach  behauptet, dass wir drei externen Sachverständigen “Impfgegner” seien und  “Desinformation” betreiben und Prof. Burghard, Dr. Reuter und ich ” keinen wissenschaftlichen Standard vortragen würden. Der Geck schlechterdings ist dann, dass die Verhandlungsführerin mir bei meiner Intervention einfach das Mikrophon abschaltet.

Das macht zwar nicht sprachlos, aber ist doch sehr befremdlich. Kurzfristig habe ich überlegt, diese illustre Runde des Ausschusses zu verlassen, aber man geruhte mich wieder zuzuschalten. Da es nicht um mich ging, sondern um die Bürger in unserem Land, die ein Recht darauf haben korrekt, im Sinne des Nürnberger Kodes, Grundgesetzes und der Menschenrechte behandelt zu werden, bin ich dabeigeblieben.

Zusammenfassung:

Die sächsischen Sachverständigen:

  • sehen keine wirklich beängstigenden Nebenwirkungen
  • lehnen die Obduktionsbeweise des Pathologen Prof .Burkhard als nicht repräsentativ und damit unseriös ab
  • halten den PCR für einen guten Marker, die Covid-19 Erkrankung zu erfassen und danach die Einschränkungen für die Bürger festzulegen
  • bezeichnen Prof. Ioannidis als nicht relevant, da dessen Auswertungen aus dem Jahr 2020  von 14 Ländern stammend, vor der Impfung erhoben wurden (siehe meine Präsentation).
  • freuen sich auf die Einführung eines Impfclowns in den Schulen, der auf den hübschen Namen  “Prof. Knaller” hören soll.

Kurz gesagt, die Politik mit ihren “fachlichen” Beratern sieht nicht wirklich einen Handlungsbedarf, ihre Politik bezüglich der Covid-19 Maßnahmen zu ändern. Der Herbst verspricht heißt zu werden.

 

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