Rund um das Virus

Ein Laborwert diktiert das Leben

Dreh- und Angelpunkt, ob uns die Regierung vorschreibt, mit wem und auch wann wir einen Schritt vor die Tür treten dürfen, welche Menschen wir treffen dürfen, ob das öffentliche Leben brach zu liegen hat, wo und wann und unter welchen Bedingungen wir einkaufen, verreisen, in einem Restaurant speisen dürfen, ist ein Labortest.

Das Ergebnis hat nicht einmal eine quantitative Zahlenangabe, die einen gruseln lassen könnte oder beruhigt. Das Ergebnis des PCR-Testes entspricht nicht einmal der Vorgabe einer
Wahrscheinlichkeitsberechnung wie bei einer Lottoziehung. So in der Art: Sie haben die Chance von 1 zu 140 Millionen, Millionär zu werden, da der Jackpot noch nie so hoch war wie in dieser Woche.

Schaut man sich die globalen Bevölkerungszahlen an mit 2019 mit 7.674.000.000 Bürgern und bis zum Zeitpunkt mai 2021 die Zahl der global durch das novelCoronavirus-19 Verstorbenen mit 3.290.000, dann ist die Wahrscheinlichkeit nicht besonders hoch, am Covoronavirus-19 zu versterben.

Es ist ein schlichtes positives oder negatives Laborergebnis, ein Daumen rauf oder Daumen runter entscheiden über freies oder fremdbestimmtes Agieren im täglichen Leben. Familie war gestern, heute ist es das verabschiedete Infektionsschutzgesetz der von uns gewählte Vertreter, das uns unsere Dunstkreise der Freizügigkeit zugesteht.

Aber was kann dieser Fetisch „ PCR-Test“ vermitteln, mit dem uns Regierungen als verlängerter Arm der Welt Gesundheitsorganisation (WHO) traktieren? Es wird behauptet, dass der Test uns kundtut, ob wir „infektiös“ sind. Bei einem positiven Test bedeutet das, selbst potentiell schwer erkranken zu können, aber auch andere anzustecken, um diese in schwerst bedrohliche gesundheitliche Situationen zu bringen oder gar das Krankenhauswesen so zu überlasten. das Horrorszenario geht täglich durch die presse und heißt „Triage“, die folgenschwere Auswahl, wer künstlich beatmet werden darf und wer versterben muss, da die intensivmedizinischen Kapazitäten mit Beatmungsplätzen angeblich nicht mehr reichen würden.

Die von der Regierung vorgegebene alternativlose Hoffnung, das Covid-19 Virus zu bezwingen, ist nicht die Bedeutung des PCR-Testes infrage zu stellen, sondern alle Menschen zu impfen, um einem „positiven PCR“ mit all seinen theoretisch erhobenen Folgen, den Garaus zu machen und die Grundrechte der Freizügigkeit wiedererlangen zu dürfen. Daher werden auch sogenannte genesende in dem neu angepriesenen Impfausweis als PCR-Negative nach einem PCR-Positiven Test deklariert.

 

Fragen wir uns also, ist der PCR-Test das Maß der Dinge, diese Pandemie und damit alle damit verbundenen Vorsichtsmaßnahmen (von AHA-Regel) bis zu Grundrechtseinschränkungen zu begründen? Was kann dieser Test wirklich und wie wird er durchgeführt.

 

Der RT-PCR-Test

PCR steht für Polymerase Chain Reaction, zu deutsch Polymerasekettenreaktion. Es ist ein molekularbiologisches Verfahren, mit dem DNA vervielfältigt wird oder selbst das kleinste Teilchen einer DNA an das Tageslicht gebracht werden kann. Man kann auch sagen, es ist ein hochsensibler Test. Oder, mehr laienhaft ausgedrückt, mit diesem Test lässt sich eine Nadel im Heuhaufen auffinden.

Der Erfinder, Nobelpreisträger Kary Mullis, bezeichnet das genau so: der Test ist hochgenau, jedoch lauert in der Interpretation des Ergebnisses das  Gefahrenpotential der Fehleinschätzung.

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Der PCR Test, Heiligenschein politischer Doktrin für die Begründung des Fortbestandes der Covid-19-Pandemie mit all ihren Auswirkungen auf die Bürgerrechte. Aber ist dieser Biomarker/Surrogatparameter wirklich geeignet, eine Pandemie zu begründen, Krankheitsmerkmale (klinische Dysregulationen) oder Impferfolge zu erfassen? Ist ein positiver PCR-Test wirklich eine eindeutige Messgröße, die belegt, anderen Menschen nachhaltig zu schaden, sie einem Risiko auszusetzen, schwer oder sogar tödlich zu erkranken?
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Interview mit Dr. Elke Austenat | Kurzfassung
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Interview mit Dr. Elke Austenat | Langfassung
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Die STIKO-Empfehlung sagen ja, wenn Antikörper nachgewisen werden, ist man sicher. Selbst der Deutsche Ethikrat bescheinigt: „Sollte künftig bekannt werden, dass eine gewisse Konzentration bestimmter Antikörper ausreichend Schutz vor einer erneuten Erkrankung an Covid-19 und der Ansteckung anderer Menschen verleiht, könnte sich ein entsprechender Antikörpernachweis als Grundlage für eine etwaige Immunitätsbescheinigung eignen.“

Sind wir immun? Sind wir ungefährlich? Macht bei einer repräsentativen Pilotstudie mit. Wer Antikörper hat bekommt einen Immunitätsnachweis.
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Video Kary Mullis, Erfinder des PCR-Test
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Eine gute Zusammenfassung über den PCR-Test bildet dieses Video, das wir nur wärmstens zum Verständnis des Ablaufes empfehlen.
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Ein Video, dass sich jeder Laie ansehen sollten, um zu wissen, dass positiv nicht einmal positiv bedeutet.
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Ablauf des Covid-19-Tests

Ablauf des Covid-19-Tests

Das Covid-19 ist ein RNA und kein DNA Virus ist. Der PCR-Test kann jedoch nur DNA vervielfältigen und messen. Der erste Schritt des Testes heißt somit, die  insträngige Erbmasse des Virus „RNA“ in eine doppelsträngige Erbmasse „DNA“ umzuschreiben oder zu kopieren. Dies geschieht mittels der Enzym Reverse Transkriptase (RT-PCR). Das gereinigte Erbgut wird mit verschiedenen Enzymen und DNA-Bausteinen in ein Plastikröhrchen gegeben. Das ist der sogenannte PCR-Ansatz.

Dieses Röhrchen kommt dann in einen Thermocycler. Das ist so eine Art Kombinationsschrank, in dem die Temperatur wahlweise, vorprogrammiert rauf und runter gestellt werden kann. Bei diesen Zyklen wird die doppelsträngige DNA in Einfachstränge aufgespalten und gleichzeitig mit jedem Zyklus vervielfältigt. Beim Finden eines „Bruchstückes“ des Covid-19 kommen zusätzlich Fluoreszenzsonden zum Einsatz. Diese Sonden sind auf ein bestimmtes Zielgen des Virus ausgerichtet.

Wenn sich die Sonde an das Zielgen (ein Bruchstück des Covid-Virus) angelagert hat, beginnt die Sonde zu leuchten. Dieses Leuchten wird mit einem Fotometer im Thermocycler gemessen und am Computer ausgelesen. So kann man schon während des Testlaufes, quasi in Echtzeit, sehen, ob Virus-Erbgut in der Probe vorhanden ist Daher heißt der test PCR Real Time PCR heißt oder abgekürzt auch pRTPCR oder RT-pPCR.

Für Interessierte hier die Grundsatzarbeit von Victor M Corman et al. „Detection of 2019 novel coronavirus (2019-nCoV) by real-time RT-PCR“ (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6988269/).

Da angeblich zu diesem Zeitpunkt (Januar 2020) kein Originalvirus vorlag, wurden künstliche Bruchstücke (synthetische Nukleinsäuretechnologie) des 2019-nCoV hergestellt und für die Analyse bereitgestellt. Nur nebenbei, diese Arbeit, an der auch Prof. Drosten mitgewirkt hat, wurde von der europäischen Union unterstützt und bereits am 23. Januar 2020 veröffentlicht. Das sind zwei Monate vor Deklaration der Pandemie – als wenn man es geahnt hätte, dass sich hier ein globales Unglück gezielt anzubahnen scheint. Was für eine Voraussicht!

Auch diese Autoren schreiben, dass der Test hoch sensibel ist. Um dies  Genauigkeit der Erfassung zu garantieren, wurden zwei unterschiedliche Zielgene mit zwei unterschiedlichen Fluoreszenzsonden in dem qRT-PCR-Test in Deutschland etabliert. Eine gute Zusammenfassung bildet dieses Video, das wir nur wärmstens zum Verständnis des Ablaufes empfehlen.

Von den Schwellenwert-Zyklen
Ein entscheidender Punkt für den Nachweis der Covid-19-Bruchstücke, ist die für alle Mikroben geltende Viruslast. Anders ausgedrückt, wie viele von diesen Mikroben tummeln sich auf der Abnahmestelle herum und sind mit dem Probenmaterial erfasst worden? Um das herauszufinden, durchläuft der Test Schwellenwert-Zyklen, auch als Cycle threshold = Ct betitelt. Diese sind auf dem Laborbogen angegeben, wie die Abbildung zeigt.

Die Faustregel ist einfach. Je mehr Durchlaufzyklen, desto geringer die Anzahl der gefundenen genetischen Covid-19-Bruchstücke. Die DNA-Stränge werden immer wieder neu getrennt, aufgefüllt und wieder getrennt und wieder aufgefüllt, so das mit jedem neuen Zyklus verdoppelte DNA Stränge vorhanden sind. Und sobald die Sonden ein Covid-19-Zielgen ausmachen und sich dort angedockt haben, fangen sie an zu fluoreszieren. Das Problem ist nur, bei über 30 Schwellenwertzyklen lässt sich kein vermehrungsfähiges Covid-19 Virus mehr in einem Labor anzüchten, wie das RKI schreibt: (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Vorl_Testung_nCoV.html;jsessionid=
1A288C2681DCC7AB5267DCB9D23EA1B5.internet081?nn=13490888#doc13490982body-
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Aber natürlich schränken alle wieder ein, dass diese Schwellenwertzyklen überhaupt nichts besagen, da es keine standardisierten Vergleichsmethoden gibt und somit die empfohlen cutt-off-Werte von maximal 31 und 34 nur eine grobe Richtschnur darstellen. Dennoch und darin sind sich international viele Forscher einig, sollte im Regelfall der Schwellenwert-Zyklus nicht über 30 liegen. Vieles danach ist Traumtänzerei oder anders ausgedrückt, die Nadel im Heuhaufen ist zwar bei Ct > 30 gefunden, nur es ist kein Beweis, dass hier noch replikationsfähige Covid-19 Viren vorliegen. Aber wundervoll erklärt das ein Schweizer mit einem Video, dass sich jeder Laie ansehen sollten, um zu wissen, dass positiv nicht einmal positiv bedeutet (https://www.youtube.com/watch?v=meArNRzMiPw)

Aussagekraft des Covid-19-qRT-PCR-Test

Grundsätzlich gilt, dass dieser Test mit zahlreichen Fehlern behaftet ist. Ohne Vollständigkeit nur einige Punkte, die allgemein als Nachteil angesehen werden:

  • Das Untersuchungsmaterial weist keine gleichbleibende Qualität auf wie zum Beispiel eine Bestimmung aus dem Blut
  • Es existiert keine Standardkurve, die anhand definierter RNA-Konzentrationen bestimmt wird
  • Es wird in der Regel keine Standardkurve oder zumindest einige Proben dieser Kurve in jeder Testung mitgeführt oder bestimmt
  • Der qualitative Nachweis der Viren-RNA Bruchstücke hat keine Korrelation zu klinischen Symptomen.

Daher wird der PCR-Test nach internationalem Standard ausschließlich als Biomarker bzw. Surrogatparameter bezeichnet. Um seine klinische Relevanz (Wichtigkeit/Bedeutsamkeit) zu definieren, ist immer der Zusammenhang zu klinischen Endpunkten erforderlich. Dies bestätigt die WHO erfreulicherweise dann mit ihrem Update am 21. Januar 2021 (https://www.who.int/news/item/20-01-2021-who-information-notice-for-ivd-users-2020-05) und verweist auf die Arbeit von Altman und Bland aus dem Jahr 1994, die eindeutig belegen: Weder die Spezifität noch die Sensitivität eines Testes ersetzen das Erheben klinischer Symptome. Diese sind unabdingbar, um den Grad der Erkrankung zu definieren.

So definieren die Autoren: Eine hohe Plausibilitätswahrscheinlichkeit kann zeigen, dass der Test nützlich ist, aber es folgt nicht notwendigerweise, dass der positive Test ein guter Indikator für das Vorhandensein einer Krankheit ist. („A high likelihood ratio may show that the test is useful, but it does not necessarily follow the the positive test is aa good Indikator of the presence of disease“)
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2540558/pdf/bmj00448-0038a.pdf

Fazit

Der qRT-PCR-Test ist eine hervorragende Methode den Nachweis des Covid-19 auch noch in kleinsten Bruchstücken zu führen. Es ist der Goldstandard für den Nachweis auch einer Virus-RNA wie beim Covid-19. Dieser Test ist nicht weniger, aber es ist auch nicht mehr. Jedoch ist der Nachweis oder das Eindringen des Virus in den Körper kein Hinweis darauf, ob jemand erkrankt ist oder nicht!

Der von der Politik und ihren Beratern verwendete Begriff „Infektion“ heißt ausschließlich: übertragbare Krankheitserreger sind in einen Organismus eingedrungen. Das Verhältnis zwischen dem Keim („Gast“) und dem Immunsystem des Menschen (Wirt) bestimmt, ob es zu einer Vermehrung der Keime kommt und wie heftig die Infektion verläuft (keine Symptome, wenig Symptome, schwere Symptome bis potentiell tödlicher Ausgang).

 

Der qRT-PCR-Test ist folglich kein Maß, um eine gesellschaftliche oder auch individuelle Gefährlichkeit des Erregers Covid-19 zu beweisen. Dies kann nur im Zusammenhang mit den klinischen Symptomen erfolgen und der Erhebung des Immunstatus. Der qRT-PCR ist ein ungeeigneter Parameter, eine Pandemie zu begründen oder darauf Lockdown Maßnahmen zu erlassen.