Immunität

Grundsätzliche Informationen

Um es klar und deutlich zu betonen:
Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Versicherungen nicht daran interessiert sind, zu erfahren, wer Immunität aufweist. Bis zum Mai 2021 wird die Untersuchung der Antikörper nicht als Kassenleistung angeboten. Häufig ist hingegen eine ablehnende Argumentation zu vernehmen wie „wir wissen nicht wie lange die Immunität anhält.“

Doch, das wissen wir: mindestens 6 bis 8 Monate sind in Studien bewiesen und auch von der Ständigen Impfkommission STIKO beim Robert-Koch-Institut (RKI) in dem neuesten Update bestätigt wird. Unter diesem Link finden Sie die ausführliche Stellungnahme der Ständigen Impfkommission (STIKO).

Dort heißt es auf Seite 15 „Aufgrund der Immunität nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion und in Anbetracht des weiterhin bestehenden Impfstoffmangels sollten immungesunde Personen, die eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, nach Ansicht der STIKO zunächst nicht geimpft werden. Die derzeit verfügbaren klinischen und immunologischen Daten belegen eine Schutzwirkung für mindestens 6 bis 8 Monate nach überstandener SARS-CoV-2-Infektion.“

Kann sich das Irgendjemand ausmalen, ohne Bedingungen für mindestens 6 bis 8 Monate ein normales Leben und dann gegebenenfalls eine erneute Kontrolle. Denn diese, nicht vergessen, Immunitätsnachweise sind ohne Impfung erhoben worden, die bekanntermaßen in Deutschland erst seit dem 27. Dezember 2020 erstmalig zum Einsatz kam.

Die Immunität ist höher als offiziell zugegeben wird!

Die Immunität ist in der Bevölkerung größer als durch die bisherigen Testungen bewiesen, unabhängig davon, dass bewusst Massenuntersuchungen verhindert werden. In einer Studie am Karolinska Institut, die von britischen Forschern als „robust, beeindruckend und gründ-lich“ beurteilt wird, zeigt sich, dass eine breitere Gruppe an Menschen ein größeres Maß Immunität gegen Covid-19 hat, als die Antikörpertestzahlen vermuten lassen. Zusätzlich konnte nachgewiesen werden, dass die Amish Community in Lancaster/Pennsylvania ohne Impfung und ohne Lockdown eine ausreichende Herdenimmunität aufgebaut haben.

Beispiele der Erhebung von Antikörpern in Bevölkerungsgruppen:

  • Aktuell führen die Kanadier eine Befragung bei gesunden Personen durch.
  • In England werden diese Erhebungen nur im Zusammenhang mit Impfungen durchgeführt!
  • In den Niederlanden heißt es: „Nicht jeder wird krank oder entwickelt schwere Symptome durch das Coronavirus, und manchmal sind die Symptome leicht. Die meisten Menschen, die mit dem Virus in Kontakt gekommen sind, werden Antikörper erzeugen. Durch die Messung der Antikörper in ihrem Blut wissen wir, wie viele Menschen in der niederländischen Bevölkerung mit dem Virus in Kontakt gekommen sind. Menschen unterschiedlichen Alters und in verschiedenen Gemeinden in den Niederlanden nehmen teil. Die Studie liefert wichtige Informationen über die Ausbreitung des Virus und die Entwicklung der Immunität gegen das Virus in der niederländischen Bevölkerung“.
  • Deutsche Studien gibt es auch. Sie werden jedoch bewusst in der Bevölkerung nicht publik gemacht. So belegt eine Studie bei deutschen Profi-Fußballern (erfolgreiche Rückkehr zum Profifußball) nach der Schließung von COVID-19: eine Kohortenstudie in der deutschen Bundesliga, dass IgG-Antikörper-Titer bei symptomlosen Spielern erhoben wurden. Dies gilt auch bei symptomlosen Blutspendern (n=11.695 bei denen bei 1,3% der Erwachsenen IgG-Antikörper nachgewiesen werden konnte). Die Mehrzahl der Studien werden in kleinen Gruppen absolviert, jedoch nicht in der Gesamtbevölkerung angestoßen, um ein Citizen Empowerment zu erreichen, wie es sich bei einer Gefahr gebietet. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Angst vor der Erkrankung weiter geschürt werden soll, um die Impfung mit allen Mitteln durchzusetzen. Das muss beendet werden.
  • Eine wegweisende Studie kommt aus Innsbruck; diese belegt eine konstante gleichmäßige Immunität bis zu 6 Monaten Nachverfolgung. „Lehrbuch-konform, entsteht eine protektive Immunität nach Infekt mit SARS-CoV-2.“

Daher gilt es jetzt, Antikörperbestimmungen flächendeckend durchzuführen. Die Niederländer erkennen in ihren Untersuchungen, dass Menschen auch ohne zu erkranken, Immunität aufbauen. Je repräsentativer unsere Auswertungen dank Ihrer Mitarbeiter, um so mehr gleichen wir der Blumenwiese.

Immunität kann man messen

Das ist keine neue Erfindung, sondern seit Jahrzehnten Standard in der Labormedizin.

Wichtig zu wissen ist, dass zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Antikörper positiv sein können. Wir sprechen im groben von den Immunglobulinen, wie es in der Abbildung dargestellt ist. Eine längerfristige Immunität wird durch Immunglobulin G bestätigt, das aktuell sogar bereits in 3 Varianten gemessen werden kann. Ausführlich belegt das die Abbildung „AK- zeitliches Auftreten“. Bei Covid-19 kann von immenser bedeutung sein, dass nicht überdurchschnittlich häufig Antikörper nachweisbar sind, sondern eine sogenannte T-Zell-Immunität. Diese kann in modernen Laboren bestimmt werden.

 

Covid-19 Antikörper Erhebung

Welche Untersuchungen sind wann angezeigt?

Grafik Prinzip Covid-19 Schnelltest

In der Abbildung “Prinzip: Covid-19-AK-Schnelltest” ist der Ablauf des Antikörper-Schnelltests dargestellt.

 

Ablaufgrafik Erhebung AK-Status

In der Abbildung “Ablauf der Erhebung des AK-Status” sind die einzelnen Schritte, wann welche Untersuchungen sinnvoll sind, dargestellt.

 

Schritt 1

Durchführung eines Antikörper-Schnelltest. Die Abbildung „Prinzip: Covid-19-AK-Schnelltest“ verdeutlicht das Vorgehen. Dieser Test ist angezeigt, wenn schnell eine Übersicht gewonnen werden soll, ob Antikörper IgM/IgG vorliegen. Das Ergebnis ist eine qualitative Aussage: positiv – negativ oder Sofern der Test negativ empfehlen wir einen quantitativen Labortest durchzuführen. Dieser Test reicht in der Regel aus, den positiven Nachweis für Antikörper (AK) und den Negativnachweis für das Virus zu führen. Vorteil: Sie können jederzeit kostengünstig wiederholt werden und vor allem nach entsprechender Schulung selbstständig durchgeführt werden.

Schritt 2

Antikörper- Labortest IgG(S1)/ IgG (Nc). Das ist der einfachste quantitative Labortest um zu beweisen, ob Immunglobulin G vorhanden ist. Gemessen wird ein Antikörper gegen eine Spike-Region und gegen ein Nukleocapsid der RNA des Virus (siehe Erläuterungen in der Abbildung Covid-19 Antikörpererhebungen). Ein guter Einstiegstest, der zudem noch sehr genau ist und von nahezu allen Laboren für preiswertes Geld angeboten wird. Dieser Test macht Sinn, wenn man nicht weiß, ob man eine Covid-19 Erkrankung hatte und es einen auch nicht brennend interessiert, ob und wann welcher Verlauf von AK bestätigt, dass man mit Covid-19 Viren sich irgendwann einmal auseinandersetzt hat, ohne etwas davon zu merken. Das entspricht der sogenannten „stillen Feiung“.

Schritt 3

Antikörper-Labortest IgG (S1) I/ IgA (S1) / (IgM (Nc) dienen der quantitativen Bestimmung der Antikörper im Labor. Empfohlen IDM Berlin.

Schritt 3.1:
AK-Labortest/Bestätigungstest) IgG (S1) / IgG(S2)/ IgG (Nc) . Mit diesem Test werden alle langfristig bisher bestimmbaren Immunglobuline G erfasst, Wir empfehlen diesen als Goldstandard für die Antikörperbestimmung.

Schritt 4

AK Labortest LTT-SARS-Cov-2-Peptide (T-Zell-Gedächtnis=T-Zell-Immunität) ist erforderlich, wenn keine Antikörper nachweisbar sind, da häufig eine T-Zell-Immunität vorliegt. Dazu ein wichtiger Hinweis: die T-Zell-Immunität ohne Nachweis von Antikörpern. Manche Menschen entwickeln keine Antikörper. Wie Forschungsergebnisse belegen, erfolgt die Immunabwehr gegen das Virus vorrangig über sogenannte
T-Lymphozyten, die das Virus komplett eliminieren. So konnte Nina Le Bert et al. bereits im Frühjahr 2020, im Rahmen des „Emerging Infectious Diseases Program,der Duke-NUS Medical School, Singapore, nachweisen, daß sogenannte „Gedächtnis-T-Zellen“, die durch frühere Krankheitserreger gebildet wurden, den Anfälligkeitsgrad und den Schweregrad nachfolgender Infektionen beeinflusst. 17 Jahre nach Ausbruch von SARS im Jahr 2003 sind teilweise diese Gedächtnis-T-Zellen noch nachweisbar und zeigen eine robuste Kreuzreaktion auf das N-Protein von SARS-CoV-2. T-Zellen erkennen sogar Covid-19 Mutationen (Variationen) wie das NIAID im März 2021 nachweisen konnte. Aktuell wird auch angenommen, dass die spezifische (auf Kreuzreaktivität beruhende) T-Zell-Immunität dafür verantwortlich ist, daß Kinder und einige Erwachsene die Infektion ohne Symptome einer Primärinfektion überstehen. Sicher ist, dass diese „Immunität“ nicht auf Antikörpern beruht.

Sicher ist auch, dass die T-Zell-Bestimmung ein aufwendiger Prozess ist und in der normalen Laborroutine noch nicht zur Verfügung steht. Dennoch wird daran geforscht und „Ziel ist es, einen T-Zell-Test zu entwickeln, der leicht von Laboren weltweit zu verwenden ist, wodurch Massentests der Covid-19-T-Zellimmunität durchgeführt werden können.“ Dieser steht jetzt in Form des LTT auf SARS-CoV-2-Peptide zum Nachweis der T-lymphozytären Immunantwort auf das neuartige Coronavirus in dem von uns empfohlenen Referenzlabor zur Verfügung. Diesen T-Zell-Immunität-Test führen nicht alle Labore durch.

Bei den Laboren bitte daher genau erfragen, ob diese den Test durchführen. Grundsätzlich wird er in der Schweiz, in den Niederlanden und auch in Österreich angeboten.

 

Schritt 5

Unter dem Strich ist das einzige was zählt, der Beweis, man ist immun.

Normalerweise wird diese Bestätigung, nachdem das Laborergebnis vorliegt, vom behandelnden Arzt ausgestellt. Aber, auch das ist uns bekannt, dass nicht alle Ärzte, aus welchen Gründen auch immer, sich der rational sachlichen Medizin verpflichtet fühlen. Wer also Problem beim Zertifizieren seiner Immunität hat, kann diese Zertifizierung bei uns beantragen. Erfahrene Ärzte werden diese vornehmen.

Voraussetzungen dafür sind:

1. Übersendung der Original-Laborbefunde per Mail an die Mail edl@buergerinitiative.de

2. Schriftliche Einwilligungserklärung, dass der beauftragte Arzt (Vordruck wird bei Anforderung übersandt) berechtigt, das Laborergebnis beim untersuchenden Labor nachfragen können, ob der Test dort auch wirklich erhoben wurde. Diese Möglichkeit der Überprüfung ist leider in diesen wirren Zeiten von Lüge, Fake, gezielter Verdrehung und böswilliger Unterstellung im Interesse der Beteiligten geboten. Es ist nicht hilfreich, wenn Behörden an der Echtheit des Zertifikates Zweifel haben.